Dieser Blog ist als Plattform für meine freien Projekte gedacht und ich fange gleich mit einem spannendem Thema an. 

Es geht um Gefühle.

Gefühle, die nicht immer schön sind, Gefühle, die einen erstarren lassen, wo man sich erst wieder finden darf und die oft mit einem Tief verbunden sind. Was mich so an diesem Projekt fasziniert ist, dass sehr viele Menschen von vielen Gefühlen geplagt werden, diese aber im Alltag unterdrücken, weil sie funktionieren sollen. Angst, Panikattacken, Schlafstörungen, Erschöpfung, Depression und viele andere Symptome werden zum treuen und ständigen Begleiter.

Es ist schneller zu spät, als du denkst!

In der heutigen Zeit, wo alles so schnell vergeht, wo man nur einen Mausklick von der Welt entfernt ist und wo man nur noch als Maschine funktioniert, fehlt es an jeglicher Menschlichkeit. Man ist irgendwann an einem Punkt angelangt, wo es nicht mehr weiter geht, wo alles nicht mehr tragbar ist und man sich verliert. Dann stellt man fest, dass es so nicht weitergehen kann. Da beginnt der schwierigste Prozess für jeden. Der Prozess der Auseinandersetzung mit sich als Person, mit seinen Aufgaben, seiner Rolle in dieser Gesellschaft und letztendlich auch mit dem tiefen Blick in das Innere....in die eigene Seele. 

Mit diesen Fotos will ich euch für den Anfang einen kleinen Eindruck geben, wie es aussehen kann, wenn man sich erst wieder finden muss und nicht genau weiß wo man suchen soll. Wenn man sich selbst nicht mehr erkennt und nur noch aus seiner Haut raus möchte. Ein langer Prozess, den ich mit dieser Arbeit aufzeigen möchte, jedoch ein Prozess der Erlösung, egal wie nahe es einem geht und wie tief man ist. 

Taucht mit mir in eine neue Welt der Fotografie ein, die aufzeigt, was viele Menschen in unserer Gesellschaft nicht sehen wollen und es dennoch existiert.
Ein neues Projekt ist im Entstehen und ich möchte euch schon hiermit einige Fotos und meine Gedanken und Beweggründe dazu zeigen. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen, somit werde ich nur paar Fotos zeigen.

Man sieht ja immer wieder Fotos von verlassenen Orten und Häusern und ist fasziniert. 
Aber was ist es, was uns so an diesen Fotos interessiert? 
Was verbinden wir damit und warum zieht es uns magisch an?

Was mich an diesem Thema und diesem Projekt fasziniert und interessiert ist, dass es sehr oft verlassene Häuser sind. Diese Häuser sind sehr oft schon komplett verfallen, es liegen nur noch Scherben herum, die Fenster sind eingeschlagen und die Türen aufgebrochen und kaputt. Es schein, als wäre alles in sich zusammengebrochen und teilweise ist es wirklich so.

Ein Haus...ja, was ist ein Haus für uns? 
Ein Zuhause? 
Ein Aufenthaltsort, wo wir hingehen können aber nicht müssen?
Ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit?
Etwas Vertrautes?

Jeder von uns ist in einem Haus oder einer Wohnung aufgewachsen und lebt heute auch noch so, doch im Laufe des Lebens haben sich der Ort und das Gebäude verändert. 
Ich finde diese Veränderung im Leben schön und wichtig. 

Bin ich zuhause, da wo ich aufgewachsen bin?
Und wenn ja, was ist wenn es diesen Ort für mich nicht mehr gibt? Wenn ich nicht mehr hingehen kann und dort leben kann?
Oder ist mein Zuhause da, wo ich jetzt leben und mich wohlfühle?

Die Häuser sind ein starkes Symbol und ein zentraler Ort für uns, doch viel wichtiger finde ich das Gefühl, welches wir damit verbinden.
Auf der Suche nach verfallenen und verlassenen Häusern, habe ich für mich die Antwort gefunden:

Zuhause ist kein Ort, es ist auch kein Haus. Mein Zuhause ist ein Gefühl.

In diesem Zusammenhang möchte ich euch ein paar Fotos zeigen, die nur daran erinnern und erahnen lassen, wie es da einmal ausgesehen hat und welche Menschen da gelebt haben könnten. Auch wenn es verlassen ist und nicht mehr bewohnbar ist, es sind noch einige wichtige Sachen und Plätze zu entdecken, die darauf hindeuten, dass sie wichtig waren. 

Für mich persönlich ist es bei diesem Projekt immer sehr spannend zu sehen, auf welche Details man Wichtigkeit gelegt hat. 
Wie sieht die Eingangstür aus?
Hat das Haus viele Fenster, wo Licht reinkommen kann?
Ist es verwinkelt, oder fühlt man sich hier frei und hat Bewegungsfreiheit?

All diese Dinge schaue ich mir beim Fotografieren an und dokumentiere für mich somit, wie es da einmal ausgesehen haben könnte.

Ich lade euch hiermit ein, mit mir in die Welt der verlassenen Plätze und Häuser einzutauchen und zu schauen, wie es sich auf euch auswirkt und was es in euch bewirkt, denn:

Zuhause ist ein Gefühl - kannst du es fühlen?

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